Kronsrode

menschlich - natürlich - technisch einfach

Städtebau
Wettbewerb
Wohnungsbau

Zentrale Entwurfsidee ist die Entwicklung eines gemeinschaftlichen Innenhofs, der von allen Wohneinheiten aus leicht und gleichwertig zu erreichen ist.  Die Kita als vermeintlich trennendes Element wird durch einen Dachgarten im 1. OG überbrückt, wodurch die ringförmige Innenhoferschließung möglich wird. Der Innenhof bindet so an alle vier Seiten des Baublocks an. Als fehlendes Puzzleteil wird die begrünte Tiefgaragen der Hof Mitte platziert. Die Erschließung erfolgt bewusst über ein zentrales Treppenhaus in der Hof Mitte. So werden nicht nur die üblichen Konflikte mit durch fremde Gebäude führenden Rettungswegen vermieden, sondern wird vor allem eine Stärkung der Kommunikation bewirkt. Zudem können die Gebäude bewusst über die erdgeschossigen Hauseingänge betreten werden und nicht durch dunkle Schleusen und Kellerflure. Somit wird eine gleichwertige Erschließung für Fußgänger sowie Auto- und Fahrradfahrer erreicht und gleichzeitig der Innenhof belebt.

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Die weitgehende Loslösung der Tiefgararge von den Wohngebäuden reduziert die Dämmproblematik, vermeidet Abluftschächte unmittelbar vor den Wohnungen und ermöglicht eine sehr wirtschaftliche und kompakte Bauweise der Tiefgarage mit weitem, für Tiefgaragen üblichen Stützraster und ohne Fremdinstallation.  Durch die Entkopplung werden die Zwänge der Höhenentwicklung des Grundstücks nicht von den Wohngebäuden auf die Garage übertragen.
Die Ein- und Ausfahrt liegt folgerichtig am tiefsten Punkt des Baufelds, eine spätere Realteilung des Grundstücks ist einfach umzusetzen, mit dem großen Vorteil, dass das Gemeinschaftseigentum der TG baulich getrennt abgegrenzt ist. Die TG wird im Mittel mit 60cm Überdeckung leicht terrassiert begrünt, der Übergang zu den Townhouses wird mit schlankwachsenden Linden bepflanzt.

Als versorgendes Bauteil nimmt die Garageneben sämtlichen Stellplätzen auch alle „Service-Funktionen“ wie Müllentsorgung, Trafo, Radstation sowie Ladestationen für PKW und Fahrräderetc. auf. Der Abstandzwischen Tiefgarage und Wohngebäuden ermöglicht die gebäudenahe Anordnung der Mulden und falls erforderlich der Rigolen. Auftakt des Baublocksbildet das Doppelgebäude (Haus 1 und 2) am Wülferoder Feld mit seiner klaren Stadtkante und der markanten Eckbetonung. Richtung Landschaft wird die Gebäudestruktur des Quartierskleinteiliger und lockert sich in ihrer Kubatur etwas auf. Von Haus 1 aus, das den Endpunkt der Blickachse bildet und in einem helleren Klinkerton gehalten ist, entwickeln die Farben und Materialien sich zu einem dunkelroten Verblender, der einen komplementären Farbkontrast zum grünen Landschaftsraumbildet. Unterstützt wird dies durch das übergeordnete Farb-und Materialkonzept, dass dem Hangverlauf folgend eine rhythmisierte Farbstaffelung von hell nach dunkel vorsieht. Neben der Kitabefinden sich in Haus 1 und 2 Maisonette-Wohnungen, die von außen über den Dachgarten im 1. OG erschlossen werden. Hier bietet sich auch eine Nutzung als Wohnen und Arbeiten an (Start-up, Homeoffice, Atelier).

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Daten

Kategorie                                                         

Wettbewerb

Baujahr

2019

Status

Teilnahme

BGF

Bauherr

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